Beschreibung:
Der Virtual Boy ist ein RISC-basiertes 32-Bit System, welches mittels zweier Mirror-Scanning LEDs (Light Emitting Diode) Displays rote High-Resolution 3D Bilder auf schwarzem Grund erzeugt. Das 3D Erlebnis wird durch zwei Stereo Lautsprecher und einen speziellen Double-Grip Controller verstärkt. Betrieben wird er durch 6 AA Batterien oder einen seperat erhältlichen AC-Adapter.
Display Systeme:
Neben den regulären US- und Japan-Versionen der Konsole gab es spezielle Versionen, die an Händler zusammen mit den Store Displays ausgeliefert wurden. Diese kamen in anderen Verpackungen, um zu verhindern, dass Händler diese Geräte zu den regulären ins Verkaufsregal stellten. Es gibt zwei bekannte Versionen dieser Display Systeme, zum einen das in den USA ausgelieferte System in einer weißen Verpackung mit der Aufschrift
"VUE S RA
VIRTUAL BOY™ W/O SOFTWARE
FOR INTERACTIVE DISPLAY
MADE IN JAPAN",
welches sich bis auf die Box und das fehlende Pack-In Spiel und die ebenfalls fehlende Batteriebox nicht von einem Verkaufsgerät unterscheidet, und ein japanisches, dessen Box der Verkaufsversion ähnlich sieht, aber mit einer monochromen und grobpixeligen Abbildung des Virtual Boys daherkommt. Dieses Cover ziert ebenfalls die Anleitung des Geräts, welche zudem ein paar kleine Unterschiede zu der der Verkaufsversion aufweist, ansonsten ist der Inhalt ebenfalls mit dem der Verkaufsversion identisch. Es gab zudem AC Taps in dieser speziellen "Mosaik"-Verpackung.
Technische Informationen:
Der Virtual Boy verwendet keine 384x224 LEDs, sondern zwei 1x224 LEDs (jeweils eins pro Auge) und baut das Bild durch zwei sher schnell rotierende Spiegel auf (daher das Summen wenn der VB in Betrieb ist). Aufgrund dieser Architektur kann das Gerät durch Stöße oder durch Gebrauch in unruhiger Umgebung (z.B. im Auto) relativ leicht beschädigt werden. Full-Size Displays, also 384x224 LEDs, wären zwar mechanisch leichter zu realisieren gewesen, hätten allerdings die Größe des Virtual Boys sowie die Kosten für das Gerät zu weit aufgebläht.
Das Monochrome Display:
Ein Virtual Boy mit mehrfarbigem Display war anno 1995 ein Ding der Unmöglichkeit, da erst 1996 hocheffiziente blaue und grüne InGaN (Indium Gallium Nitrit) LEDs durch die Firma Nichia auf den Markt kamen. Blaue LEDs gab es zwar schon früher, doch waren diese sehr ineffizient, was in sehr geringer Helligkeit resultierte. Der Virtual Boy, der mittels rotierender Spiegel eine eindimensionale Linie von Punkten in ein zweidimensionales Feld von Punkten transformiert, braucht jedoch High-Performance LEDs um zufriendenstellende Ergebnisse zu liefern. Da jeder Pixel nur für den Bruchteil einer Sekunde angesteuert wird (384 Pixels Breite, 50.2 Hz Scan Rate = ca. 52 µs pro Scanline), wird eine hohe Helligkeit benötigt, damit das Bild hell genug und nicht unangenehm anzusehen ist. Ohne die Technologie von hocheffizienten blauen und grünen LEDs war der Virtual Boy also auf ein Rotes Bild beschränkt.
Der Virtual Boy ist ein RISC-basiertes 32-Bit System, welches mittels zweier Mirror-Scanning LEDs (Light Emitting Diode) Displays rote High-Resolution 3D Bilder auf schwarzem Grund erzeugt. Das 3D Erlebnis wird durch zwei Stereo Lautsprecher und einen speziellen Double-Grip Controller verstärkt. Betrieben wird er durch 6 AA Batterien oder einen seperat erhältlichen AC-Adapter.
Display Systeme:
Neben den regulären US- und Japan-Versionen der Konsole gab es spezielle Versionen, die an Händler zusammen mit den Store Displays ausgeliefert wurden. Diese kamen in anderen Verpackungen, um zu verhindern, dass Händler diese Geräte zu den regulären ins Verkaufsregal stellten. Es gibt zwei bekannte Versionen dieser Display Systeme, zum einen das in den USA ausgelieferte System in einer weißen Verpackung mit der Aufschrift
"VUE S RA
VIRTUAL BOY™ W/O SOFTWARE
FOR INTERACTIVE DISPLAY
MADE IN JAPAN",
welches sich bis auf die Box und das fehlende Pack-In Spiel und die ebenfalls fehlende Batteriebox nicht von einem Verkaufsgerät unterscheidet, und ein japanisches, dessen Box der Verkaufsversion ähnlich sieht, aber mit einer monochromen und grobpixeligen Abbildung des Virtual Boys daherkommt. Dieses Cover ziert ebenfalls die Anleitung des Geräts, welche zudem ein paar kleine Unterschiede zu der der Verkaufsversion aufweist, ansonsten ist der Inhalt ebenfalls mit dem der Verkaufsversion identisch. Es gab zudem AC Taps in dieser speziellen "Mosaik"-Verpackung.
Technische Informationen:
Der Virtual Boy verwendet keine 384x224 LEDs, sondern zwei 1x224 LEDs (jeweils eins pro Auge) und baut das Bild durch zwei sher schnell rotierende Spiegel auf (daher das Summen wenn der VB in Betrieb ist). Aufgrund dieser Architektur kann das Gerät durch Stöße oder durch Gebrauch in unruhiger Umgebung (z.B. im Auto) relativ leicht beschädigt werden. Full-Size Displays, also 384x224 LEDs, wären zwar mechanisch leichter zu realisieren gewesen, hätten allerdings die Größe des Virtual Boys sowie die Kosten für das Gerät zu weit aufgebläht.
Das Monochrome Display:
Ein Virtual Boy mit mehrfarbigem Display war anno 1995 ein Ding der Unmöglichkeit, da erst 1996 hocheffiziente blaue und grüne InGaN (Indium Gallium Nitrit) LEDs durch die Firma Nichia auf den Markt kamen. Blaue LEDs gab es zwar schon früher, doch waren diese sehr ineffizient, was in sehr geringer Helligkeit resultierte. Der Virtual Boy, der mittels rotierender Spiegel eine eindimensionale Linie von Punkten in ein zweidimensionales Feld von Punkten transformiert, braucht jedoch High-Performance LEDs um zufriendenstellende Ergebnisse zu liefern. Da jeder Pixel nur für den Bruchteil einer Sekunde angesteuert wird (384 Pixels Breite, 50.2 Hz Scan Rate = ca. 52 µs pro Scanline), wird eine hohe Helligkeit benötigt, damit das Bild hell genug und nicht unangenehm anzusehen ist. Ohne die Technologie von hocheffizienten blauen und grünen LEDs war der Virtual Boy also auf ein Rotes Bild beschränkt.

Virtual Boy (バーチャルボーイ)
Virtual Boy

