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Dorin der Drachenprinz lebte glücklich und zufrienden im magischen Königreich Celestia, bis eines Tages der machthungrige Premierminister des Königs seine Familie entführte und einsperrte, den König, die Königin und Dorins große Liebe Diana. Von Soldaten verfolgt, floh Dorin von zuhause. Doch plötzlich stolperte er und fiel in ein mysteriöses Loch im Erdboden, durch das er ins Land von Faeron gelangte. Nun liegt es an ihm, seinen Weg zurück an die Oberfläche zu finden und Celestia zu retten.

Soweit die Story von Dragon Hopper, das neben Bound High zum geplanten Relaunch des Virtual Boys diesen noch einmal retten sollte, doch leider wurde weder der Relaunch des Virtual Boys, noch die Veröffentlichungs dieser potentiellen Spieleperle Realität. Ein Prototyp existiert aber definitiv, denn auf der Space World 1995 und der E3 1996 wurden Demos gezeigt und es gab sogar ein Preview in der Nintendo Power.

Bei dem Spiel handelt es sich um ein 3D Action Adventure aus der Vogelperspektive. Ihr schlüpft in die Rolle des Drachen Dorin, mit dem ihr durch aus einzelnen Levels bestehende Stages hüpft. Das Spiel enthält klassische Adventure-Elemente wie das Erkunden der Levels, Interaktion mit hilfsbereiten Kreaturen und das Bekämpfen von Gegner und Endbossen auf der Suche nach den 4 Geistern, die Dorin bei seinen Abenteuern helfen können.

Das Spannendste des Spiels sind wohl die Sprungeinlagen, Dorin kann unglaublich hoch springen, und so sehr hoch gelegene Plattformen und neue Gebiete erreichen, oder zu versteckten Arealen herunter springen, die sich am Ende von Pfaden oder unter Löchern im Boden verstecken. Essentiell ist es die Levels abzusuchen, Sternen und anderen Gegenständen einzusammeln, Schlüssel zu finden, durch Warp-Portale zu reisen und all den Gefahren auszuweichen, die jedes Level zu bieten hat, bevor man sich zum Ende des Levels aufmacht. Auch ein Sturz aus großer Höhe auf den Boden tut Dorin nicht weh, es sei denn unter ihn ist überhaupt kein Boden auf dem er landen kann. Auch wenn eine höher gelegene Plattform ins Sichtfeld zwischen dem Spieler und Dorin gerät, verliert man diesen nicht aus den Augen, denn ein sehr nützliches Feature sorgt dafür, dass alle höheren Ebenen transparent dargestellt werden, sobald Dorin sich unter ihnen befindet, so dass man immer den Überblick behält. Springt man höher und höher werden zudem die weit unten liegenden Ebenen langsam heraus gefadet. Durch das Spiel wird Dorin von einer kleinen Fee begleitet, die einen stark an Navi aus Ocarina of Time erinnert.

Das Spiel bietet 7 luftige Welten voller labyrinthartig angeordneter Plattformen, kleinen Terrassen und Geheimnissen. Die Sprünge werden schwerer je weiter Dorin aus dem Großen Tunnel klettert, die weiten Ebenen des Erdenlevels durchquert, und schließlich den Turm der Unendlichkeit besteigt. Am Ende einer jeden Welt wartet ein dicker Wächter auf Dorin. In jeder Welt gibt es außerdem ein verstecktes Warpfeld zu finden, das den kleinen Drachen in einen Magieladen teleportiert. In diesem kann man seine hart verdienten Sternenmünzen für neue Zaubersprüche ausgeben oder in einem Bonus-Spiel um weitere Münzen spielen.

Jedes mal wenn man einen Feengeist gerettet hat, versorgt dieser einen mit Hinweisen und einer neuen Elementarkraft. So erhält man beispielsweise vom Erdgeist nach dessen Befreiung aus seinem Gefängnis in Großen Tunnel die Kraft, große Erdbeben zu erzeugen, die sowohl Gegner zerstören als auch an einigen Stellen den brüchigen Boden zerbersten können. Vom Wassergeist, den man aus seinem rostigen Käfig im Erdenlevel befreien muss, erlernt man die Magie des Eisdrachens, mit der man Wasser mit einem frostigen Atemstoß gefrieren, und sich fortan über dieses bewegen kann. Mit jedem absolvierten Level, wächst Dorin und wird stärker.

Ein Batterie-gestützter Modulspeicher hält den aktuellen Spielstand fest. Ein weiterer Modus ist "Element of Discovery", in dem Dorin jeden Level auf der Suche nach einem Stern durchkämmt, um in den nächsten zu gelangen.

Dragon Hopper vermittelt ein echtes 3-D Feeling, nicht nur durch die Grafik, sondern auch durch das Gameplay, und wäre eine großartige Erweiterung der Software Palette des Virtual Boys gewesen; in der Lage, es mit Meisterwerken wie The Legend of Zelda aufzunehmen
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